
Zusammenfassung:
Zwei Kollegen tauschen sich über ihre Erfahrungen im Homeoffice aus. Sie diskutieren sowohl die Vorteile (flexibles Kochen) als auch die Nachteile (technische Probleme, fehlende Trennung von Arbeit und Freizeit, soziale Isolation).
Themen:
- Thema: Beschreibung
- Arbeitswelt: Der Wandel durch mobiles Arbeiten und Videokonferenzen.
- Kommunikation: Unterschiede zwischen digitalem und persönlichem Austausch.
- Selbstmanagement: Die Herausforderung, sich zu Hause nicht ablenken zu lassen.
Charaktere:
- Markus: Ein kommunikativer Mitarbeiter, der Probleme mit der Technik hatte und den persönlichen Kontakt zu Kollegen schätzt. Er trägt meist lockere Bürokleidung (Hemd, Jeans).
- Julia: Eine engagierte Designerin mit braunen Haaren, die oft konzentriert arbeitet, sich im Homeoffice aber leicht ablenken lässt und Probleme mit der Work-Life-Balance hat.
Funktionen:
- Erfahrungen berichten (Perfekt & Präteritum).
- Vor- und Nachteile abwägen.
- Meinungen äußern ("Ich finde...", "Meiner Meinung nach...").
- Umgangssprachliche Ausdrücke ("fiel mir die Decke auf den Kopf", "in Fleisch und Blut").

Szenario: Markus und Julia sind Kollegen in einer Marketing-Agentur. Sie treffen sich nach einer Woche im Homeoffice im Büro an der Kaffeemaschine und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus.
Markus:
Hey Julia! Schön, dich mal wieder in Fleisch und Blut zu sehen. Wie war deine Woche im Homeoffice? Hast du dich gut eingelebt am Küchentisch?
Julia:
Hallo Markus! Ja, es tut gut, mal wieder rauszukommen. Ehrlich gesagt, war es schwieriger als gedacht. Am Anfang fand ich es toll, im Schlafanzug zu arbeiten, aber nach zwei Tagen fiel mir die Decke auf den Kopf.
Markus:
Das kenne ich. Bei mir war das Hauptproblem die Technik. Mitten in einer wichtigen Präsentation ist mein WLAN abgestürzt. Ich musste mich mit dem Handy-Hotspot einwählen, aber die Verbindung war so schlecht, dass mein Bild ständig eingefroren ist.
Julia:
Oh je, wie peinlich! Bei mir war es eher die Selbstdisziplin. Wenn die Waschmaschine fertig ist oder der Postbote klingelt, lässt man sich so leicht ablenken. Und das Schlimmste: Ich finde kein Ende. Gestern habe ich bis 20 Uhr an den Entwürfen gesessen, weil die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit total verschwunden ist.
Markus:
Genau das ist der Punkt. Man arbeitet gefühlt mehr, weil der Arbeitsweg wegfällt. Aber mir fehlt der direkte Austausch mit euch. Ein kurzes Gespräch zwischendurch klärt oft mehr als zehn E-Mails.
Julia:
Absolut. Die ständigen Video-Calls sind auch anstrengender als echte Meetings, findest du nicht? Man starrt den ganzen Tag nur auf diesen kleinen Punkt an der Kamera.
Markus:
Stimmt, „Zoom-Fatigue“ ist ein echtes Ding. Aber sag mal, hast du wenigstens die Vorteile genossen? Ich konnte in der Mittagspause immerhin frisch kochen, statt nur schnell ein belegtes Brötchen zu essen.
Julia:
Das stimmt, das Essen war besser. Aber ich glaube, für die Zukunft brauche ich eine Mischung. Zwei Tage zu Hause für konzentriertes Schreiben und drei Tage hier im Büro für das Team-Gefühl.
Markus:
Da bin ich ganz deiner Meinung. So, mein Kaffee ist fertig. Wollen wir kurz die Ergebnisse vom Workshop besprechen? Aber diesmal ganz analog, ohne Bildschirm!
Julia:
Sehr gerne, lass uns rüber in den Besprechungsraum gehen.
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