Homeoffice oder Präsenzarbeit?

Personen:

  • Markus Bauer (34), Softwareentwickler
  • Frau Schmidt (52), Abteilungsleiterin

Situation:

  • Markus arbeitet derzeit zwei Tage pro Woche im Homeoffice. Er hat um ein Gespräch mit seiner Vorgesetzten gebeten, weil er sich mehr Flexibilität wünscht.

Transkript anzeigen/ausblenden

Markus:

Frau Schmidt, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Ich würde gerne über meine Arbeitssituation sprechen – genauer gesagt über die Möglichkeit, häufiger im Homeoffice zu arbeiten.

Frau Schmidt:

Gerne, Herr Bauer. Was genau stellen Sie sich vor?

Markus:

Im Moment arbeite ich zwei Tage pro Woche von zu Hause aus. Ich würde das gerne auf vier Tage ausweiten. Ich habe festgestellt, dass ich zu Hause deutlich konzentrierter arbeiten kann. Es gibt weniger Unterbrechungen, und ich erledige meine Aufgaben effizienter.

Frau Schmidt:

Das glaube ich Ihnen durchaus. Homeoffice hat zweifellos Vorteile, was die Konzentration betrifft. Allerdings muss ich auch die Teamdynamik im Blick behalten. Wenn Sie nur noch einen Tag pro Woche im Büro sind, befürchte ich, dass der persönliche Austausch und die Zusammenarbeit mit den Kollegen darunter leiden.

Markus:

Das ist ein berechtigter Einwand. Ich sehe das jedoch etwas anders: Wir haben in den letzten Jahren gelernt, sehr effektiv über digitale Kanäle zu kommunizieren. Unsere Teambesprechungen laufen reibungslos per Videokonferenz, und die meisten meiner Aufgaben sind ohnehin ortsunabhängig.

Frau Schmidt:

Das stimmt, unsere digitale Infrastruktur hat sich verbessert. Dennoch gibt es Dinge, die sich im persönlichen Gespräch einfach besser klären lassen – spontane Absprachen, kreative Diskussionen oder das gemeinsame Lösen von Problemen. Ich befürchte, dass vier Tage Homeoffice die Teamkultur langfristig schwächt.

Markus:

Ich verstehe Ihre Bedenken vollkommen. Vielleicht könnten wir einen Mittelweg finden? Ich könnte zum Beispiel sicherstellen, dass ich an den wichtigsten Besprechungstagen immer vor Ort bin. So wäre die Erreichbarkeit gewährleistet, und ich hätte trotzdem mehr Flexibilität.

Frau Schmidt:

Das klingt nach einem vernünftigen Vorschlag. Ich wäre bereit, über drei Homeoffice-Tage nachzudenken – aber unter der Bedingung, dass Sie jeden Dienstag und Donnerstag im Büro sind. Das sind unsere wichtigsten Besprechungstage.

Markus:

Damit kann ich gut leben. Dienstag und Donnerstag im Büro, montags, mittwochs und freitags im Homeoffice – das wäre für mich eine deutliche Verbesserung. Ich bin überzeugt, dass sich das in meiner Leistung positiv bemerkbar machen wird.

Frau Schmidt:

Gut. Ich schlage vor, wir probieren das drei Monate lang aus und werten die Erfahrungen danach gemeinsam aus. Falls es Probleme geben sollte, müssen wir die Regelung anpassen. Einverstanden?

Markus:

Absolut. Danke, Frau Schmidt. Ich schätze es sehr, dass Sie offen für diesen Kompromiss sind.

Frau Schmidt:

Ich schätze Ihrerseits, dass Sie das Gespräch sachlich und lösungsorientiert geführt haben, Herr Bauer. Sprechen wir in drei Monaten noch einmal darüber.

Lies den Dialog und beantworte die Fragen. Klicke am Ende auf Antworten prüfen.

Multiple-Choice-Fragen

1. Warum möchte Markus mehr im Homeoffice arbeiten?

2. Was ist Frau Schmidts größte Sorge?

3. Welcher Kompromiss wird vereinbart?

4. Was schlägt Frau Schmidt am Ende vor?

Lückentext

Fülle die Lücken mit den passenden Wörtern aus dem Dialog.

Homeoffice Kompromiss Zusammenarbeit Büro Monate konzentrierter
Markus bittet Frau Schmidt um ein Gespräch, weil er häufiger im arbeiten möchte. Er erklärt, dass er zu Hause deutlich arbeiten kann. Frau Schmidt hat Bedenken wegen der im Team. Sie einigen sich schließlich auf einen : Markus darf drei Tage von zu Hause arbeiten, muss aber dienstags und donnerstags im sein. Die neue Regelung wird zunächst drei lang getestet.

Verständnisfragen – Richtig oder Falsch?

1. Markus möchte fünf Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten.

2. Markus arbeitet derzeit zwei Tage pro Woche von zu Hause.

3. Frau Schmidt ist grundsätzlich gegen jede Form von Homeoffice.

4. Der Kompromiss sieht vor, dass Markus drei Tage im Homeoffice arbeitet.

5. Die Probezeit für die neue Regelung beträgt sechs Monate.

Downloads für diese Lektion

Lade dir die Dokumente zu dieser Lektion herunter, falls du lieber mit PDFs oder ausgedruckten Dokumenten arbeitest.

Übersicht und Hinweise zu den Dialogen

In einigen Dialogen findest du sogenannte "Optionen".

Hier findest du die Vorstellung zu allen in den Dialogen vorkommenden Personen.

So nutzt du die Dialoge am besten!

Alle Inhalte
  • Alle Inhalte
  • Themen
  • Selbstlernkurse
  • Grammatikkurse
  • Vokabeltraining
  • Kurzgeschichten
  • Ebook Downloads
  • Hilfe
  • Webinar
  • KI - Helfer
  • Prüfung
  • Zugangsbeschrönkung
  • Du musst eingelogged sein!
  • Premium Kurs
  • Download
  • Vokabelkurse
  • Pro

Pro

Selbstlernkurse

1 lessons

A1-C2

Nicht angefangen

Pro

A1-C2

Nicht angefangen

Premium Kurs

None

Nicht angefangen

Premium Kurs

None

Nicht angefangen

Hilfe

3 lessons

None

Nicht angefangen

Pro

Grammatikkurse

100 lessons

A1-B2

Nicht angefangen

>