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Kasus: Der Nominativ

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Was ist der Nominativ?

Der Nominativ ist die Grundform der Nomen und beschreibt das Subjekt, also die Person oder Sache die handelt!

Das Subjekt ist das Wort, das dir sagt, wie du das Verb konjugieren musst.

Die Kontrollfrage für den Nominativ lautet „Wer?“ oder „Was?“

Der Nominativ steht auch hinter den Verben: sein, werden und bleiben. (Achtung: hier ist er nicht das Subjekt!)

Nominativ - Beispiele

  • Das Pferd ist weiß."
  • Der Mann schenkt der Frau die Blumen. "
  • „Den Ball hat der Junge zum Geburtstag bekommen.

Artikel im Nominativ

Die Artikel müssen an den Fall angepasst werden:

Deklination Nominativ
Genus deutsche Fälle

Wann nutzen wir den Nominativ?

Nominativ als Subjekt:

  • Das Pferd ist weiß.“
  • Der Mann schenkt der Frau die Blumen.“
  • „Den Ball hat der Junge zum Geburtstag bekommen.“

Das Subjekt steht immer im Nominativ! KEINE AUSNAHMEN!!

Tipp

Tipp:

Das Subjekt ist die Person/Sache die die Handlung ausführt. Es sagt dir, wie du das Verb konjugieren musst.

Nominativ als Prädikativ:

Man nennt die grammatische Form Prädikativ, wenn der Nominativ genutzt wird, obwohl das Nomen NICHT das Subjekt ist. Das geschieht nach den Verben: sein, werden und bleiben.

  • „Du bist ein guter Schüler.“
  • „Er ist der Beste!“
  • „Du willst einmal ein Lehrer werden.“

Der Prädikativ ist nicht das Subjekt, aber er weist dem Subjekt eine Eigenschaft zu und steht deswegen auch im Nominativ.

Tipp

Hinweis:

Der Prädikativ ist nicht das Subjekt, aber er weist dem Subjekt eine Eigenschaft zu und steht deswegen auch im Nominativ.

Genus deutsche Fälle

Darauf musst du beim Prädikativ besonders achten:

Es ist nur ein Prädikativ, wenn „werden“ und „sein“ das Hauptverb des Satzes sind.

  • „Er ist der Beste.“

⇒ Sein („ist“) ist das Hauptverb.

  • „Er ist zu dem Mann gegangen.“

⇒ Sein („ist“) ist hier das Hilfsverb um das Perfekt zu bilden. ⇒ Kein Prädikativ/Nominativ

Tipp

Tipp: Wo findest du das Subjekt?

Das Subjekt steht sehr oft am Satzanfang, kann aber auch mitten im Satz stehen.

  • Der Junge hat den Ball zum Geburtstag bekommen“
  • „Den Ball hat der Junge zum Geburtstag bekommen“

Das Subjekt steht in der Regel auf der ersten Stelle. Wenn im Satz aber etwas wichtigeres gibt als die Person/Sache, die die Handlung ausführt, kann es auch hinter dem konjugierten Verb stehen. (Siehe Satzbau)

Zusammenfassung

  • Der Nominativ beschreibt das Subjekt des Satzes.
  • Er ist die Grundform.
  • Die Kontrollfragen lauten: „Wer?“ oder „Was?“

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Weiterführende Themen:

Alles zum Thema Akkusativ findest du unter: Der Akkusativ.

Alles zum Thema Dativ findest du unter: Der Dativ.

Alles zum Thema Genitiv findest du unter: Der Genitiv.

Präpositionen bestimmen die Fälle, daher habe ich dir auch drei Listen erstellt mit Präpositionen mit AkkusativPräpositionen mit Dativ und Präpositionen mit Genitiv.

Einige Präpositionen nutzen sowohl Akkusativ als auch Dativ. Mehr dazu unter Wechselpräpositionen.

Welche Verben dich zu einem bestimmten Fall zwingen findest du unter: Verben mit Ergänzungen.

Einige Wörter müssen meistens an den Fall angepasst werden. Das sind die Artikel, die Pronomen und die Adjektive, die der Adjektivdeklination unterliegen.

  • Frauke von Hertell sagt:

    Vielen Dank für die tollen Erklärungen.
    Ich versuche hier in Spanien einigen jungen Leuten die Deutsche Sprache näher zu bringen.
    Da ich schon sehr lange aus der Schule bin fällt mir die Erklärung sehr schwer. Deshalb vielen Dank!

  • Harald sagt:

    Hallo, will ja kein Klugscheisser sein, aber das Wort heißt „zuweisen“ und nicht „zuweißen“. Aber eine gute Seite. Gruß

  • Beni sagt:

    Thema: Wie finde ich einen Nominativ, der nicht das Subjekt ist?
    —————————————————————-

    Hallo Jan

    Ich glaube ich habe noch etwas herausgefunden. Eine Bestätigung Deinerseits oder eine Korrektur würde mich freuen:

    Regel 1:
    ——–
    Wenn das Subjekt in der Einzahl steht, dann setze das Subjekt in die Mehrzahl und beobachte, ob du dadurch gezwungen wirst ein weiteres Objekt anzupassen. Wenn dies der Fall ist, dann steht das „weitere Objekt“ auch im Nominativ.

    Beispiel:
    gegeben: Du bist ein guter Schüler.

    Anwendung der Regel 1: „Du“ wird zu „Ihr“. Dabei wird man gezwungen auch das Objekt „guter Schüler“ anzupassen. Ergebnis:
    -> Ihr seid gute Schüler.

    Da man hier gezwungen wird das Objekt „guter Schüler“ anzupassen bedeutet das, dass „guter Schüler“ auch im Nominativ steht.

    Regel 2:
    ——–
    Wenn das Subjekt in der Mehrzahl steht, dann setze das Subjekt in die Einzahl und beobachte, ob du dadurch gezwungen wirst ein weiteres Objekt anzupassen. Wenn dies der Fall ist, dann steht das „weitere Objekt“ auch im Nominativ.

    Fazit:
    ——
    Dieses Vorgehen hätte den Vorteil, dass man sich nicht irgendweche Verben merken muss, die einen 2ten Nominativ verlangen könnten.

    • Jan von EasyDeutsch sagt:

      Ja oder noch einfacher: Ist das SUbjekt und das „Objekt“ dieselbe Person, dan ist beides Nominativ! Da es dann kein Objekt ist sondern eine Ergänzung zum Nominativ! 😉

  • poya sagt:

    Hallo lieber Jan

    danke für deine Bemühungen ,
    ich lerne auch Deutsche aber als Fremdsprache,
    eien Frage und zwar wollte sehen wenn ich sehen will ob ich ein Satz grammatikalisch richtig sage , könnten Sie mir vielleicht helfen ,wenn ich viellecht bei einer messenger an Sie schicken kann , weil durch email ist ein langweilige Prozess.

    übrigens der Artikel von „Parädikativ“ habe ich „das“ gefunden (in duden online wörterbch , aber in dieser Seite haben Sie „der“ geschrieben .

    Viel Erfolg wünsche ich Ihnen

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