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Deutsche reflexive Verben

Auf dieser Seite findest du Erklärungen zu den reflexiven Verben. Ich erkläre dir, was reflexive Verben sind. Du lernst die unterschiedlichen Reflexivpronomen kennen, kannst nachher zwischen echten und unechten reflexiven Verben unterscheiden und weißt, wann du das Reflexivpronomen im Dativ und wann im Akkusativ benutzen musst.

Was sind reflexive Verben?

Reflexive Verben brauchen ein zusätzliches Reflexivpronomen, das im Akkusativ oder im Dativ stehen kann. Reflexiv bedeutet rückbezüglich. Das Reflexivpronomen bezieht sich auf das Subjekt im Satz zurück.

Es gibt echte und unechte reflexive Verben.

Beispiele:

Reflexive Verben

Die Reflexivpronomen

Reflexivpronomen

Weitere Informationen zu den einzelnen Pronomen findest du auch in den in Lektion 5: Pronomen, sowie unter: 5.03. Reflexivpronomen

Was sind echte reflexive Verben?

Ein echtes reflexives Verb ist IMMER reflexiv.

Man kann das Reflexivpronomen nicht ersetzen oder weglassen.

Man kann auch nicht danach fragen.

  • „Ich konzentriere mich (auf den Unterricht).“

Es ist unmöglich, „konzentrieren“ ohne das Reflexivpronomen zu benutzen.

Im Wörterbuch sind diese Wörter meist mit "s. konzentrieren" oder  "sich konzentrieren" gekennzeichnet.  Auch wenn das Verb in deiner Muttersprache nicht reflexiv ist, muss hier zwingend ein Reflexivpronomen benutzt werden.

Auch wenn das Verb in deiner Muttersprache nicht reflexiv ist, muss hier zwingend ein Reflexivpronomen benutzt werden.

Was sind unechte reflexive Verben?

Ein unechtes reflexives Verb kann reflexiv als auch nicht reflexiv genutzt werden. Es kommt immer auf den Inhalt des Satzes an.

Man kann danach fragen.

Das Verb kann sich auch auf ein Objekt anstatt das Subjekt beziehen und ist dann auch nicht reflexiv.

  • „Ich wasche mich.“

(Hier ist das Verb reflexiv, da es sich auf das Subjekt bezieht. ⇒ Man braucht ein Reflexivpronomen)

  • „Ich wasche meine Hände.“

(Hier ist das Verb nicht reflexiv, da es sich NICHT auf das Subjekt sondern auf das Objekt „Hände“ bezieht. ⇒ Hier braucht man dann auch kein Reflexivpronomen.)

Reflexivpronomen im Dativ oder Akkusativ?

Meistens gilt:

Dativ oder Akkusativ Reflexivpronomen

Ausnahme: Das Verb nutzt eine bestimmte Ergänzung. Es zwingt dich also, einen bestimmten Fall zu benutzen.

Wortstellung:

Im Hauptsatz:

Reflexivpronomen Wortstellung 1
Reflexivpronomen Wortstellung 2

Im Nebensatz:

  • „Ich dusche mich jetzt nicht,…“ – Hauptsatz
Reflexivpronomen Wortstellung 3

Nur das Verb geht nach hinten.

Das Reflexivpronomen bleibt auf Position 3.

Mit Modal- und Hilfsverben:

Reflexivpronomen mit Modalverben

Nur das Verb geht nach hinten.

Das Reflexivpronomen steht auf Position 3 hinter dem Modalverb oder dem Hilfsverb. 

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Weiterführende Themen:

Reflexive Verben nutzen Reflexivpronomen.

Die Reflexivpronomen können im Dativ oder im Akkusativ stehen.

Die Wortstellung vom Reflexivpronomen hängt davon ab, ob es sich um einen Hauptsatz oder einen Nebensatz handelt.

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